Jugendfeuerwehr |
Spiel ohne Grenzen Es war der 09. September 16:00 Uhr und die Jugendfeuerwehr Bad Schlema reiste an den Filzteich zum Erholungswochenende an. Insgesamt waren wir 7 Kinder und 2 Betreuer. Alle waren sehr aufgeregt und wollten so schnell wie möglich wissen, wo wir alle schlafen werden. Am Filzteich angekommen kümmerten sich die Betreuer um die Anmeldung und die Zimmerverteilung. Bevor wir die Zimmer beziehen konnten, wurden wir noch alle schnell belehrt und dies musste, wie so vieles andere, noch unterschrieben werden. Nach einer halben Stunde stand dann endlich fest, welches Haus wir beziehen würden. Es war Haus 4 im 1. Obergeschoss. Als allererstes hieß es Betten beziehen und Sachen unterbringen. Als sich jeder wohnlich eingerichtet hatte, gingen wir nach draußen um noch so manches aus den Vorjahren zu üben. Dabei handelte es sich um 3 Knoten, die bei jedem sitzen sollten, sowie Korbwürfe mit dem Basketball und treffen an der Torwand. Gegen 18:30 Uhr gingen wir zum Abendbrot mit dem Zeitdruck, dass um 19:00 Uhr die Eröffnungsfeier stattfinden wird. Wie auch immer, schaffte es die Jugendfeuerwehr pünktlich in kompletter Kleidung zur Eröffnungsveranstaltung anwesend zu sein. Diese war dieses Jahr sehr kurz gehalten, da noch nicht alle Wehren angereist waren. Nun hatten unsere Kids eine Stunde Freizeit, die sie mit Sport & Spiel verbrachten. 20:00 Uhr hieß es Kino oder Lagerfeuer. Wir entschieden uns für das Lagerfeuer am Strand, bis eines unserer Kinder kam und versuchte uns vorsichtig beizubringen, dass der Helm weg ist. Nun hieß es für alle Augen auf, HELMSUCHE. Glücklicherweise ist der Helm wieder aufgetaucht. Gegen 21:30 Uhr schickten wir nun alle unter die Dusche und anschließend in ihre Zimmer. 22:30 Uhr hieß es dann Nachtruhe und die Lichter in den Zimmern der Feuerwehr Bad Schlema gingen aus… … Samstagmorgen, um 7:00 Uhr am Filzteich: FRÜHSPORT!!!!!!!!! Mit großer Motivation wollten wir die Kinder wecken, doch sie waren schon alle wieder munter. Also alle schnell in die Sportsachen geschlüpft und so ging es raus an die frische Luft, auch der Nieselregen konnte uns nix anhaben und so verließen wir im Laufschritt das KiEZ. 8:20 Uhr war das gemeinsame Frühstück. Danach trafen wir uns mit den ausgeliehenen Kindern von Antonshöhe und Schwarzenberg im Gruppenraum unseres Hauses und versuchten uns nochmal an den verschiedenen Knoten. Es wurde der Kreuzknoten, Zimmermannsschlag sowie der Mastwurf von den Kinder abverlangt. Danach bildeten wir mehrere 2er Teams, die das gegenseitige einfädeln von Spagetti in die Makkaroni mit dem Mund übten. Letzte Übung war dann das sogenannte Nagelkacken. Hier war es Aufgabe, einen Nagel, der an einem Strick am Hinterteil des Kindes angebracht war, in eine Weinflasche hinein zu pendeln. Allen machte diese letzte Übung sehr viel Spaß und die Motivation für den Wettkampf stieg. 10:00 Uhr war dann Start von den Wehren aus Haus 4. Der Wettkampf bestand aus 2 Teilen. Ein Teil davon befand sich außerhalb des KiEZes und ging rund um den Filzteich und der 2. Teil befand sich im Gelände des KiEZes. Wir starteten mit dem Kurs außerhalb des KiEZes mit unseren 2 Teams. Wir liefen unter den Namen Bad Schlema und Bad Schlema-Antonshöhe-Schwarzenberg. Der Abstand zwischen den Teams betrug 10 Minuten doch an den einzelnen Stationen traf man sich immer kurz und so war ein kleines Gespräch möglich. Auf der Strecke waren Stationen wie: Schlauchlauf, Nagelkacken, über den Bach hangeln, Fass rollen, Notruf, Knoten und Leinenbeutel-Weit-Wurf. Doch das war noch längst nicht alles. Unser Lauf dauerte knapp 2 Stunden. Im Gelände wieder angekommen verschlangen wir alle ein kleines Eis und ruhten uns kurz aus. Danach ging es gleich zum Mittagessen und gegen 14:00 Uhr trafen wir uns alle wieder und nahmen den 2. Teil des Wettkampfes in Angriff. Hier ging es um Autoziehen, Schlauchbootrennen und 2 Hindernisläufe. Dieser 2. Teil des Wettkampfes verging wie im Fluge und so konnten wir letzten Sonnenstrahlen nutzen und in im Filzteich baden gehen. Da das Wasser sehr kalt war, saßen wir dann alle in der Sonne. Schnell wurde so manchen langweilig und er fing an, die anderen mit Wasser voll zu spritzen. Frances organisierte dann 2 Schlauchboote und die Langeweile war vertan. Wir paddelten um die Wette, Betreuer gegen Kinder. Natürlich waren beide Teams die Gewinner. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Sport, Spiel und Erholung. Abends gingen wir wieder alle gemeinsam Essen und anschließend wieder ans Lagerfeuer. Diesmal verschwand kein Helm und so konnten wir die Zeit für ein kleines Spiel nutzen. Wir Spielten Toaster. Alle stehen in einem Kreis und einer steht in der Mitte und dreht sich. Dann bleibt er stehen, zeigt mit dem Finger auf jemanden und sagt laut: Toast, Mixer, Nashorn oder Elefant. Jedes Wort hatte eine andere Bedeutung und eine Tätigkeit auszuüben, wer zu langsam war, oder sich falsch bewegte musste in die Mitte. Dann war es 21:00 Uhr und die heiß ersehnte Pizza kam am KiEZ an. Da unser Mittagessen ziemlich gewöhnungsbedürftig ausfiel, beschlossen wir am Abend noch eine Partypizza zu bestellen. Natürlich wurde bei unserer Ortsansässigen Pizzeria bestellt. Als diese verputzt war, gingen wir wieder in den Gruppenraum unseres Hauses. Wir beschlossen mit den Kindern als Belohnung für gutes Benehmen noch eine kleine Spielrunde durch zuführen. Wir spielten Kettenraten. Dabei wird nur pantomimisch ein Tätigkeitsablauf dargestellt, der anschließend erraten werden muss. Hierbei wurden Elefanten gewaschen, Döner zubereitet, Unterricht in der Schule gezeigt und vieles mehr. Zum Schluss veralberten wir noch 2 unserer Kinder indem sie den Auftrag erhielten, jeder ein Tier pantomimisch und später mit Lauten darzustellen. Was die Darsteller nicht wussten, ist das wir im Gruppenraum besprochen haben, sämtliche Tiere zu nennen, nur nicht die, die dargestellt wurden. So machten sich unsere 2 Kinder im wahrsten Sinne zum Affen, sahen dies aber mit Humor und so gingen wir alle mit einem großen lächeln ins Bett. Am nächsten Tag waren alle noch sehr müde, aber es half nix, unsere Zimmer mussten gesäubert werden und dann hieß es auch schon Frühstück. Nach dem Frühstück luden wir unsere Sachen wieder ins Auto und warteten auf die Zimmerabnahme. Anschließend gingen wir alle in einheitlicher Jugendfeuerwehrkleidung an den Strand zur Siegerehrung. Wir können alle stolz auf uns sein, denn wir platzierten uns von 27 Mannschaften in der Gesamtwertung auf Platz 13 und 9 und beim Schlauchbootrennen auf den Plätzen 21 und 12. Abschließend kann man nur noch betonen, dass es allen sehr großen Spaß bereitet hat und wir über die Nachricht, dass das „Spiel ohne Grenzen“ nächstes Jahr wieder stattfinden wird, uns sehr freuen.
Alle BilderIm Namen der Jugendfeuerwehr Bad Schlema, bedanken wir uns noch einmal rechtherzlich bei der Gemeinde Bad Schlema, die in diesem Jahr die Kosten für dieses Wochenende getragen hat. Im weiteren Bedanken wir uns bei dem Kreisjugendfeuerwehrverband, der dieses Wochenende organisiert und geplant hat. Text: Frances Epperlein |