Persönliche Schutzausrüstung

Jeder Feuerwehrangehörige schützt sich mit seiner Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) vor den äußeren Gefahren einer Einsatzstelle. In jedem Einsatz trägt er einen "Grundschutz". Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Einblick in unsere Ausrüstung geben...

Mit der folgenden Schutzausrüstung wird jeder Kamerad in unserer Wehr ausgestattet:

Feuerwehrhelm GALLET F1S oder F1SF mit Nackenschutz

 

Feuerwehrjacke HuPF T 2 mit Reflexstreifen
 
 
Feuerwehr-Schutzhandschuh ''Fire-Fighter Classic''
Feuerwehrlatzhose HuPF T 2 mit Kniepolster und Reflexstreifen
Feuerwehrstiefel mit Kombinations-Schnell- verschluss

Kameraden welche die G 26 /3 (Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen) und den Lehrgang Atemschutzgeräteträger erfolgreich abgeschlossen haben, werden zusätzlich mit folgender Schutzausrüstung ausgestattet. Diese besteht aus Nomex III einem Stoff der Temperaturen bis 1000 °C kurzzeitig aushält. Die Kleidung muss für einen umfassenden Schutz alle Körperteile bedecken um bei Brandbekämpfungen die jeweiligen Kameraden effektiv zu schützen.

Feuerwehrhelm GALLET F1S oder F1SF mit Nackenschutz
Feuerwehrüberjacke HuPF T 3 mit Reflexstreifen
Feuerwehr- Haltegurt mit Feuerwehrbeil für den Selbstrettungseinsatz
Feuerwehr-Schutzhandschuh ''Fire-Fighter Classic''
Feuerwehrüberhose HuPF T 3 mit Kniepolster und Reflexstreifen
Feuerwehrstiefel mit Kombinations-Schnell- verschluss

Aufbau und Ausstattung bleiben den einzelnen Herstellern überlassen. Die Schutzwirkung der einzelnen Teile müssen jedoch der EU-Norm entsprechen. Nicht genormt ist dabei die Farbe, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. In Deutschland wird üblicherweise Schutzausrüstung nach HuPF (Herstellungs- und Prüfrichtlinie von Feuerwehrschutzkleidung) und nach DIN EN 471 getragen.

Die Notwendigkeit ist in den Unfallverhütungsvorschriften der Feuerwehren festgelegt.