Zwei Nächte, Natur, Nervenkitzel...

Ein Erlebniswochenende aus Sicht der jungen Kameraden

 

Am 4. August 2017 startete das lang ersehnte Erlebniswochenende der Jugendfeuerwehr Bad Schlema. Pünktlich 17 Uhr trafen sich die 14 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zur Eröffnung vor dem Gerätehaus. 

Handyabgabe
Handyabgabe

Danach hieß es erst einmal: Nachtlager aufbauen! Dafür wurde die Gruppe zweigeteilt und von jedem Team musste ein Zelt aufgebaut werden. Die Betreuer staunten nicht schlecht als sie sahen, wie schnell die beiden Teams die Zelte zum Stehen gebracht hatten. Ein erster Schritt zum Leitziel des Wochenendes war getan: Hand in Hand arbeiten, gemeinsam Probleme lösen und die Zusammenarbeit im Team fördern. 


Und auch beim Abendessen durften die Jugendfeuerwehrmitglieder ihre Ideen und ihr Können vereint unter Beweis stellen. Beim gemeinsamen Pizzabacken gab es für jeden etwas zu tun und es packten alle mit an, um die eigenen Pizzakreationen zu verwirklichen. Dass sich der Aufwand lohnte, stellte sich später bei der Verköstigung heraus. 

Nach einer kleinen Pause und ein paar Spielen begann die Nachtwanderung. Im Mondschein ging es über die Halde durch die Stille der Nacht. 

 

 

Später trafen die Teilnehmer auf mysteriöse Hinweise, dass eine schwarze Hexe auf der Halde ihr Unwesen treibt. Nun galt es zusammenzuhalten und sich vom Unwesen der Hexe und ihres Gehilfen nicht unterkriegen zu lassen. Kurz vor dem Ziel traf die Gruppe tatsächlich auf die beiden Gestalten und konnte sie mit vereinten Kräften in die Flucht schlagen

Geschafft von den Erlebnissen des Tages gingen alle Teilnehmer in die Zelte und machten es sich in ihrem Schlafsack für die Nacht bequem.


Am Samstagmorgen stand erstmal Frühsport an. Mit verschieden Koordinations- und Dehnübungen machten sich die Teilnehmer fit für den Tag. Auf dem Plan stand eine Wanderung zum Silberbachteich. Auch hier war die Erfahrung und Ortskenntnis der Gruppe gefragt, weil der Weg dorthin selbst gefunden werden musste. Da sich auch hier aber alle mit einbrachten, war das kein Problem. Auf der Hälfte des Weges warteten weitere Aufgaben und Teamspiele auf die Kinder und Jugendlichen, welche unter anderem deren Wahrnehmungsvermögen und ihre Geschicklichkeit auf die Probe stellten


Am Silberbachteich lautete dann die Aufgabe mit wenigen Mitteln eine Murmelbahn zu bauen ohne den Wald zu beschädigen. Hier war Kreativität und Improvisieren gefragt. Auch wenn die Kugel bei beiden Bahnen stecken blieb, hatten die Teilnehmer ihren Spaß und erfreuten sich an den Ergebnissen.  

In der Feuerwehr galt es den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, diverse Spiele zu spielen oder am Lagerfeuer Marshmallows zu rösten. Hier war Langeweile fehl am Platz. 

Nach dem Mittagessen wartete die große Abschlussaufgabe auf die beiden Teams. Es galt mit lediglich 4 Fässern und den Gerätschaften des Feuerwehrfahrzeugs der Feuerwehr Wildbach ein funktionierendes Floß zu bauen. Dafür hatten die Teams eine Stunde Zeit. Nach einigen Startschwierigkeiten ist es den Teilnehmern aber trotzdem gelungen ein schwimmfähiges Floß zu bauen und mit diesem über den Silberbachteich zu paddeln. Trocken blieben einige trotzdem nicht, aber auch das sorgte für Spaß und den einen oder anderen Lacher. Nachdem Rückbau startete die Heimreise zur Feuerwehr. 


Am Sonntagmorgen packten noch einmal alle fleißig mit an, um aufzuräumen und sauber zu machen um schließlich zur gemeinsamen Auswertung zusammen zu kommen. Jeder gab sein Feedback zum Wochenende ab und berichtete von seinem liebsten Programmpunkt. In einem wesentlichen Aspekt waren sich aber alle einig: durch die verschiedenen Aufgaben und Spiele konnten die Teilnehmer noch enger zusammenwachsen und ihre Teamfähigkeit noch weiter ausbauen. Dies kommt vor allem durch das Engagement des Planungsteams, welches sich all die coolen Spielideen und spannenden Aufgaben ausgedacht hat. 


Alles in allem lässt sich sagen: das Wochenende war ein voller Erfolg für alle Beteiligten und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bad Schlema können durch die neuen Erfahrungen motiviert und optimistisch auf den kommenden Jugendleistungsmarsch blicken um dort als Team gegen andere Jugendfeuerwehren der Region anzutreten!

 

Zum Abschluß möchten wir uns noch bei dem Maschinisten Tony Epperlein, Philipp Kaffer als Rettungsschwimmer und der Wehrleitung der Feuerwehr Bad Schlema für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

 

Auch möchten wir nochmal bei Felix, Daniel und Paul für ihre Unterstützung danken.

Text Robin Fleck, Bilder Frances Möckel; Daniel Nitsche